Kitesurfschule Beratung

Kitesurf Unterricht nehmen!

Kiteboarding ist circa so gefährlich wie Fahrrad fahren. Dh. wenn du keine Ahnung vom Radfahren hast, wirst du dich ohne das es dir jemand zeigt verletzen. Selbstverständlich ist es nach einer erfolgreichen Einschulung kein Problem für dich ein paar Runden am “Bike” zu drehen. Natürlich musst du auch wissen, wie die Bremsen und Lenkung funktioniert, oder was zu tun ist wenn du eine Reifenpanne hast. Hier ein paar Richtlinien, die du brauchst , um sicher kite zu surfen .

Du gehst auch nicht Tauchen oder Fallschirmspringen, ohne das du einen Kurs mit einem zertifizierten Ausbilder besucht hast. Oder beim Autofahren ? Das kostet dich 30 Stunden! Kitesurfen wirst du natürlich schneller lernen , aber ohne einige Unterrichtsstunden wirst du sicherlich falsch starten. Nimm immer Unterricht mit einer Schule, die mit der IKO, VDWS oder KNWV zertifiziert ist. Nur dort kannst du dir sicher sein , dass sie up-to- date Ausrüstung verwenden ( Sicherheitssysteme , Helme, Schwimmwesten , etc.) , zertifizierter Ausbilder sind und für Unfälle versichert sein . Während der ersten Unterrichtsstunde (n ) lernst du alles über die Ausrüstung und deren Setup , Sicherheitsverfahren und Spaß haben am Kiteboarding! Durch das Lesen in einem Forum oder auf dieser Website, kannst du nicht alles lernen!

 

Achte beim Kauf vom Kitesurfmaterial speziell auf die Sicherheitssysteme

Der wichtigste Aspekt beim Kauf deiner Ausrüstung ist das Sicherheitssystem auf der Bar. Diese werden jedes Jahr besser, so je neuer dein Material, desto sicherer ist es . Prüfe und teste immer das “Quick Release “-System. Kitemarken haben verschiedene System, aber die Grundfunktion ist immer dieselbe: Wenn du das quickrelase aktivierst, verliert der Kite seine ganze Kraft und weht mit dem Wind kraftlos aus bis er zu Boden fliegt. Beide, Vier- und Fünfleinensysteme müssen eine Release-System wie dieses haben. Das quickrelease ist in der Regel auf den chickenloop an der Unterseite der Bar angebracht. Also wenn es kein neuer Kite ist .. immer wieder testen!

 

Was brauche ich sonst noch

Einige Harnesse haben ein eingebautes Sicherheitsmesser, um im Notfall die Leinen durch zu schneiden. Solltest du kein Messer haben, raten wir an eines zu kaufen. Wenn du einmal im tiefen Wasser in deinen Leinen verfangen bist, wirst du keine Zeit haben dich zu entwirren. Hier ist das Sicherheitsmesser dein Retter!

Wenn du mit Kiteboarding beginnst und jede Menge im Wasser bist, ist eine Schwimmweste (oder Schwimmhilfe ) eine Notwendigkeit. Für ein bisschen mehr kannst du auch eine Impactweste kaufen. Die Schwimmweste ermöglicht dir genug Auftrieb zu geben um am Anfang den Kopf leicht über Wasser zu halten . Die Impactwesten verwenden auch erfahrene Fahrer, denn wie der Name schon andeutet, beim erlernen neuer Tricks. Da man hart am Wasser aufschlagen kann, ist es gut eine zusätzlichen Dämpfer zu gebrauchen.

Kitesurfer aller Altersgruppen und Könnerstufen tragen Helme . Wenn du mit Kitesurfen anfängst, ist ein Helm absolutes “Muss”. Diese sind leicht – aus Kunststoff, Gummi oder nur Styropor , so spürst du diese kaum beim kitesurfen . Auch später wenn du versuchst neue Tricks zu lernen oder dich in die grosse Welle wagst, hilft dir ein Helm ungemein bei harten Einschlägen. Es ist auch ein guter Schutz für dich, wenns auf dem Kitespot mal voller wird und einen anderer Kiter seinen Kite auf dich landet oder du am Wasser mit jemanden zusammenstösst.

 

Gebrauche eine safety leash

Zu jedem neuen Kite mit Bar gehört auch eine safety leash. Diese Leine verbindet den Kite zu deiner Harness , so dass wenn du das quickrelease verwendest, der Kite nicht weg fliegt. Im schlimmsten Falle könnte dein kosfliegender Kite jemand verletzen. Wenn du deinen Kite aus zweiter Hand gekauft hast, musst du dir sicherlich eine neue safety leash kaufen. Stell immer sicher , dass du die safetz leash immer korrekt montiert hast. Die safety leash hat zwei Befestigungspunkte . Eine der beiden Seiten sollte ein separates quickrelease haben . Diese Seite sollte bei deiner Harness befestigt werden, so dass du im Notfall dich mit diesem separaten quickrelease auch immer noch vom Kite trennen kannst. Kleinere Trainerkites haben meistens eine Leine , die an deinem Handgelenk befestigt wird. Das ist auf keinen Fall ausreichend, wenn du einen echten Kite verwendest.

 

Verwendung des quick releases

Du kannst mit deinem Kite immer in Probleme kommen – egal ob es deine Schuld ist oder nicht. Jemand anders fliegt seinen Kite in deinen, ein heftiger Windstoss erfasst dich oder etwas anderes unvorhergesehenes passiert. Um in solchen Situationen sicher zu sein, gibt es das quick release. Wenn du deinen Kite nicht mehr unter Kontrolle hast, gebraucht du das quick release. Der Kite verliert seine Kraft und fällt an einer Leine hängend zu Boden. Vergewissere dich immer wie deine release funktioniert und was die folgenden Schritte sind . Wenn die Gefahr vorüber ist , ist es meist recht einfach den Kite wieder zu relauchen. Überprüfe dabei immer , dass die Leinen nicht verdreht sind . Sollte dies der Fall sein, am besten zum Startplatz zurückkehren und die Leinen an Land wieder korrekt am Kite montieren.

 

Zurück am Strand

In manchen Fällen, wenn dein Kite plötzlich kaputt geht oder das Wetter extrem umschlägt, kannst du möglicherweise nicht mehr zum Land zurückkiten. In diesen Fällen gibt es nur zwei Lösungen: Bodydrag zurück oder du machst eine ” Selbstrettung ” mit dem Kite . Bodydrag ist wie der Name schon sagt – zurücktragen mit deinem Kite. Wenn du zB dein Board im Wasser nicht mehr findest kannst du diese Methode verwenden , um zum Strand zu kommen und um Hilfe zu bitten . Während deines Kitesurfunterrichtes lernst du wie das bodydraggen funktioniert . Die Selbstrettung ist notwendig, wenn du zu weit vom Strand bist um in einem Notfall zum Strand zurück zukommen. Auch im Falle das dein Material am Wasser defekt geht. Mit der Methode, die du während deines Kitesurfunterrichts lernst, kannst du sicher mit mit deinem Material zum Strand zurückkehren, ohne den ganzen Weg nur aus eigener Kraft zurückzulegen.

 

Zusammenfassung

Sie dir immer im klaren über die o.g. Punkte und versuche alles auch geübt zu haben. Du musst im Notfall schnell reagieren. Wenn du Zweifel hast, frage einen qualifizierten Lehrer. Versuche dich auf die Situationen vorzubereiten, denn sie könnten dir schliesslich passieren!

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Beratung beim Kauf deines ersten Kites

Wir beginnen mit drei einfachen Regeln:

  1. Es werden keine schlechten Kites mehr produziert!
  1. Stell sicher, dein erstes Kiteset (board + Kite ) nicht mehr kostet als € 1.400 , –
  1. Kaufe dir einen Hybrid- oder Bow/SLE Kite.

 

KEINE SCHLECHTE KITES MEHR?

ope ! Was bedeutet, für dein Geld bekommst du super Qualität. Entscheide dich am Beginn nicht für teure Kitemarken und Kitesurfgeschäfte, allein wenn du in Geld schwimmst. Wenn das finanzielle Mittel begrenzt sind, schau dir auf alle Fälle auch Vorjahresmodelle an. Sie sind oft die Hälfte des original Preises und für Anfänger mehr als gut . Genau wie in anderen Sportarten , können nur die Profis alles aus einem Kite herausholen. Second Hand ist eine weiterer Optionen, aber in den Kitesurfshops bekommt man eine Garantie und (meist ) eine gute Beratung . Wenn du jedoch einen Kite aus zweiter Hand kaufen willst, schau dir den Kite vorher an, pumpe ihn auf und warte 15 min. Sollte der Kite nach der Zeit noch immer hart aufgepumpt sein, kannst du dir sicher sein, dass der Kite in Ordnung ist. Es ist auch eine gute Idee wenn ein bekannter ein erfahrener Kitesurfer ist und diesen für input in den Kaufprozess zu involvieren.

 

WELCHE ART Kite BRAUCHE ICH?

Die drei Hauptkitearten sind Hybrid- , Bow / SLE oder C-Form Kites . Es gibt unzählige Diskussionen darüber, was nun der beste Kiteshape ist. Es ist eigentlich ganz einfach. Die Hybrid- Kites und Bow sind viel toleranter , wenn du einen Fehler machst. C-Form Kites sind aggressiver und werden damit mehr von erfahrenen Kiter verwendet . Wir empfehlen dir als Anfänger mit einem Hybrid-oder Bow / SLE Kites zu beginnen. Damit hast du die schnellsten Fortschritte und bist sicher unterwegs.

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Beratung Kitesurfboard

BOARD TYPEN

Boards kommen in allen Formen und Größen. Am häufigsten ist das sogenannte twinip zu finden. Ein twintip sieht ganz ähnlich aus wie ein Snowboard oder Wakeboard. Mit einem Twintip kannst du links oder rechts fahren ohne dabei dein Fussposition zu ändern. Mittlerweile gibt es auch einen grossen Markt für die sogenannten directionals (Surfboards). Diese können nur in eine Richtung gefahren werden und erfordern etwas mehr Erfahrung als twintips. Es gibt noch andere Arten von boards, aber konzentrieren wir uns erst auf dein erstes Kiteboard.

 

DEIN ERSTES BOARD

Du solltest auf alle Fälle das Kitesurfen auf einen twintip kitesurfboard lernen. Für den Beginn ist es ratsam, mit einem etwas größeren board zu üben. Eine größeres Board ist stabiler, hat mehr Auftrieb und du kommst damit früher ins Fahren. Kleinere Boards steuern schneller und erfordern mehr Technik vom Fahrer. Dein twintip sollte je nach Gewicht und Grösse zwischen 135 und 145cm lang und ungefähr 40cm breit sein.

 

DEINE WEITEREN BOARDS

Für die meisten Kiter gilt die Faustregel, dass sie ein kleineres Board wollen, wenn sie besser werden. Eine kurzes und breites Board hat eine Menge “Pop” und ist perfekt um anspruchsvolle Tricks zu lernen. Wenn du öfters am Meer am Kitesurfen bist, wirst du schlussendlich auch mit Wellen konfrontiert sein. Für viele Anfänger sind die Wellen am Beginn nur ein Ärgerniess, aber mit einiger Zeit und Übung wirst du so manche Welle bewältigen können. Sollte dich der Virus Wellenkitesurfen erwischen, kannst to dies natürlich auch mit einem twintip board geniessen. Das ganze aber mit einem directional zu fahren ist eine komplett neue Welt. Schnapp dir mit einem directional eine 3m Welle ist genauso berauschend wie eine massiver 10-Meter- Sprung mit einem twintip!

 

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WETSUITS

Ein Neoprenanzug ist ein Anzug, der fest um den Körper sitzt. Es bildet sich im zwischen deiner Haut und dem Wetsuit ein Wasserfilm, der durch deine Körperwärme erwärmt wird. Und somit bleibst du im Wetsuit warm. Momentan gibt es rund drei Arten von Anzügen Kitesurfen/Windsurfen, Wavesurfing und Trockenanzüge.

 

KITEBOARDING NEOPRENANZÜGE

Kiteboard Neoprenanzüge sind speziell für Kiteboarding entworfen. Durch Verwendung spezieller Materialien rund um die Arme und Beine wird die Bewegungsfreiheit verbessert . Es werden auch härtere Materialien auf der Außenseite verwendet, um Schäden am Anzug zu verhindern. Auch sind diese Anzüge besser um nicht im Wind auszukühlen.

 

WAVESURFING NEOPRENANZÜGE

Wavesurf Neoprenanzüge sind sehr ähnlich den Kiteboarding Anzüge was die Bewegungsfreiheit anbelangt. Oft werden diese Anzüge trotzdem beim Kitesurfen verwendet , da sie in der Regel etwas billiger als Kiteboarding Neoprens sind. Diese haben meistens auch nicht den Schutz gegen den Windchill.

 

TROCKENANZÜGE

Für die wirklich kalt Jahreszeit wird meistens ein Trockentauchanzug bevorzugt. Diese verhindern, dass kein Wasser auf Ihren Körper kommt und du kannst darunter alltägliche Kleidung tragen. Die Preise für Trockenanzüge sind in den letzten Jahren drastisch gefallen, so ist es auf jeden Fall einen Blick wert, wenn du das ganze Jahr durch kiten möchtest.

 

WINTER-UND SOMMER NEOPRENS

Die Wärme der Anzüge hängt hauptsächlich von der Dicke des Materials ab, die in der Regel zwischen 5 und 6 mm ist . Wenn Sie die Ausdrücke ” 5.3″ sehen, bedeutet das, dass die Bereiche um die Brust und Rücken 5 mm dick sind und der Rest ist 3 mm dick ist. Also muss man einen Kompromiss zwischen Bewegung und Wärme zu finden. Wenn es kälter ist kannst du auch noch zusätzlich ein Neopren Shirt und deinen Anzug tragen. Wenn es wärmer ist können Sie einen shorty tragen, dieser hat kurze Arme und Beine. Unser Rat ist , wenn dein Budget es zulässt, einen Winter-und Sommer Neopren zukaufen.

 

BOOTS , HANDSCHUHE UND MÜTZEN

Wenn es wirklich kalt wird, solltest du so viele Körperteile als möglich warm einpacken. Im kaltem Wasser bei einem Notfall kann Ertrinken durch Unterkühlung eine sehr reale Bedrohung werden . Rund 40 % deiner Körperwärme verlierst du über den Kopf. Handschuhe sind auch bei kälteren Temperaturen unerlässlich. Du kannst boots das ganze Jahr hindurch anziehen. Viele finden boots allerdings störend. Es gibt aber auch Boots mit einer dünneren Sohle so erhälst du ein besseres Boardgefühl. Boots sind sehr gut bei felsigen oder rutschigen Untergrund. Wir empfehlen dir hohe boots , die gut mit dem Anzug abschließen kannst. Wenn es kalt wird, fliesst somit auch weniger Wasser in die boots und deinem Neopren.

 

WIND – CHILL – FAKTOR

Wenn du kitesurfst ist es meistens recht windig und somit kühlt dein Körper auch schneller aus als ohne Wind. Somit muss dein Körper mehr Wärme produzieren und du ermüdest schneller. Wenn du eine Pause zwischen deinen Session einlegst, empfehlen wir dir eine Neoprenjacke um den Wind zusätzlich zum Neopren zu blocken. Selbst eine einfache Jacke, Poncho oder eine zusätzlichen Schicht reichen schon aus um dich wärmer zu halten und du kannst länger und sicherer deine Sessions geniessen!

Mehr lernst du bei uns im Kurs. Starte jetzt!